Wasserstoffauto

Die grundsätzliche Idee eines Wasserstoffautos

Die immer weiter steigenden Benzinpreise haben den Wunsch nach alternativen Antriebsformen für Fahrzeuge geweckt. Bestes Beispiel hierfür ist das Wasserstoffauto.

Diese nutzt Wasserstoff als Kraftstoff. Grundsätzlich lässt sich das Konzept des Wasserstoffantriebs in drei verschiedene Ansätze unterscheiden:

1. Verbrennung in einem Verbrennungsmotor

2. Ein nachgeschalteter Elektromotor, der sich eine Brennstoffzelle zunutze macht

3. Wasserstoff als Antrieb für Raketen

Wasserstoff ist als Antriebsmöglichkeit keine Primärenergiequelle, sondern muss künstlich erzeugt werden. Hierzu wird Energie benötigt, die im Motor des Fahrzeuges wieder in Teilen wieder freigesetzt wird. Ein Wasserstoffauto stößt keinerlei giftige Abgase aus. Die Emission besteht hierbei lediglich aus Wasserdampf.

Im Jahr 1999 wurde die erste Wasserstofftankstelle in Deutschland in Betrieb genommen. Hierbei lag der Wasserstoff in gasförmigem Zustand vor.

Laut damaliger Meinung der führenden Automobilkonzerne in Deutschland rechnete man ab dem Jahr 2020 mit einer serienmäßigen Herstellung von Wasserstoffautos.

Grenzen und Probleme des Wasserstoffautos

So umweltfreundlich das Konzept des Wasserstoffautos auch klingen mag, die praktische Umsetzung dieses Ansatzes leidet nach wie vor unter einigen Problemen und Grenzen. Hierbei sei beispielsweise an die Speicherung des Wasserstoffes im Fahrzeug gedacht. Bisher laufen die Forschungsarbeiten an zwei verschiedenen Modellen der Wasserstoffspeicherung: Zum einen soll die Speicherung bei tiefen Temperaturen möglich sein. Alternativ hierzu probt man die Speicherung von Wasserstoff in gasförmigem Zustand in Verbindung mit hohem Druck. Beide Formen sind derzeit in der Erprobung und somit bisher keineswegs tauglich für eine Massenproduktion von Wasserstoffautos.

Die Zukunft des Wasserstoffautos?

Aufgrund der hohen Kosten, die durch die Nutzbarmachung von Wasserstoff als Treibstoff entstehen, wird ein Wasserstoffauto aller Voraussicht nach niemals als Massenprodukt angeboten werden können. Die Kosten hierfür sowie die geringe Wirksamkeit des Wasserstoffes als Kraftstoff machen ein Wasserstoffauto unrentabel im Verbrauch und in der Anschaffung.

Andere Flüssigkeiten wie beispielsweise verschiedene Formen von Alkoholen sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit sehr viel potenter, was ein Wasserstoffauto zu einer modernen Illusion werden lässt. Zudem können mittlerweile Elektroautos hergestellt werden, die mithilfe von Sonnenlicht bewegt werden können.

Die Zukunft des Wasserstoffautos ist somit derzeit mehr als ungewiss. Die Fortschritte der Forschung werden den Weg vorgeben, der dem Wasserstoffauto bevorsteht.

Man darf die Hoffnung jedoch noch nicht aufgeben, schließlich weiss man nie was die Zukunft so bringt. Vielleicht braucht es nur noch einen klugen Kopf, der im heimischen Pagodenzelt den ausschlaggebenden Einfall hat und die letzten Probleme bei der Realisierung des Wasserstoff Autos beseitigt. Bis es jedoch soweit kommt sollte man sich wohl besser nach Alternativen umsehen. Schließlich kann es auch sein, dass man unter Umständen vergebens wartet.

Stellt sich natürlich die Frage, ob es Sinn macht, diese Forschung voran zu treiben. Bei den diversen Möglichkeiten ein Auto umzurüsten, ist immer noch die Frage, was mit dem Ausstoß ist. Biodiesel verunreinigt nach wie vor die Luft, auch wenn es günstiger ist, die Luft zu verunreinigen. Man kann die Luft ja nicht einfach unter Damixa Waschtischarmaturen reinigen, wie ein Kleidungsstück. Wie groß wäre der Giftstoffausstoß bei einem Wasserstoffauto. Die einzige Alternative wäre das Elektroauto. Aber woher kommt der Strom dafür? Die Möglichkeiten sind noch nicht gänzlich ausgereift und keines dieser Autos ist bisher die Patentlösung.

Jamie Lee Curtis fährt bereits mit einem voll funktionsfähigen Wasserstoffauto herum und ist schwer zufrieden. Der erste sauberste Wagen der Welt wurde von Honda hergestellt und verspricht so einiges. In Zukunft soll es auch möglich sein das Auto dann in den eigenen Fertiggaragen aufzutanken. Dafür sind spezielle Tankvorrichtungen nötig, welche mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff abspalten und den Tank befüllen. Allerdings sind dafür bisher ca. 1,5 Tage nötig um den Tank wieder voll zu bekommen.